Barcodedruck

Das feinste Motiv eines Druckkopfes ist ein Dot. Also kann auch der Strich eines Barcodes aus nur minimal einem Dot bzw. aus dem ganzzahligen Vielfachen eines Dots bestehen. Dies gilt ebenso f√ľr die Abst√§nde zwischen den Strichen.

F√ľr den Thermotransfer-Druck muss jedes Motiv entsprechend gerippt (RIP) und anschliessend rechnerisch auf die Thermoleiste aufgeteilt werden. Eine h√∂here Aufl√∂sung f√ľhrt bei einem optimal gerippten Motiv nicht automatisch zu einem qualitativ besseren Druck.

Die ganzzahlige Zuordnung zu den enger stehenden Dots ist nicht mehr gegeben.

Eine Lösung wäre die Barcode-Wiedergabe entsprechend der feineren Auflösung zu verkleinern.

Es ist in der Praxis √ľblich, dass Drucken von Barcodes in Laufbahnrichtung vorzunehmen. Hierdurch kann die Druckgeschwindigkeit optimiert und besser ausgenutzt werden.

Der grosse Nachteil dieser Arbeitsweise ist, dass beim Ausfall eines einzigen Dots der Barcode falsch ausgedruckt werden w√ľrde, weil entweder die Breite nicht mehr gegeben ist oder gar ein ganzer Dot fehlt. Dieser Barcode w√§re unleserlich und unbrauchbar.

Durch die Queranordnung der Heizelemente können schräge Linien (auch bei Buchstaben) nur als Stufen oder Trennlinien (wenn auch sehr fein) dargestellt werden. Dies verbessert sich bei höher gewählter Auflösung.