Etiketten

Wir liefern Ihnen für jedes Verpackungsmaterial das passende Haftlaminat. Ihr Produkt behält sein repräsentatives Aussehen auf dem langen Weg von der Fabrik zum Handel, vom Handel zum Verbraucher.

Unser Lieferprogramm beeinhaltet:

  • EDV-Lochrand-Etiketten
  • Laserblatt-Etiketten
  • Inkjet-Etiketten
  • Thermo-Etiketten
  • Thermo-Transfer-Etiketten
  • Logistik-Etiketten
  • Produkt-Etiketten
  • Typenschild-Etiketten
  • Textiletiketten

Lieferbar in Rollen- und Blattware, gestanzt oder als Endlosmaterial sowie im Faltstapel. Neutral oder bedruckt in den unterschiedlichsten Druck- Verfahren.

Für fast jeden Anwendungszweck in verschiedenen Kunststoff- , Papier- und Kartonmaterialien.

Verschiedenste Kleber für spezielle Anforderungen wie hohe Anfangshaftung, leichte Ablösbarkeit, lösungsmittel- und alterungsbeständig, Kälte- und Hitzeunempfindlichkeit usw.


Wir können Ihnen Etikettten mit den folgenden Eigenschaften anbieten:

Druckverfahren:

  • Buchdruck
  • Offsetdruck
  • Digitaldruck
  • Siebdruck
  • Kalt-/ und Heißprägedruck
  • Flexodruck
  • UV-Flexodruck
  • Individueller Druck (fortlaufende Nummer ect.)
  • uvm.

Materialien:

  • Hochglanzpapier
  • Chromopapier
  • Leuchtpapier
  • Schreibweiss-Papier
  • Kunststoff (PE, PP, PET, ...)
  • Verbundmaterialien
  • Kartonmaterialien
  • Acetatseide
  • Softtuch-Folie
  • Dokumentenfolie
  • uvm.

Farben:

  • UV-Farben
  • Wasserfarben
  • Quelllack
  • Indikatorfarbe
  • Leuchtfarben
  • Sterilisationsindikator-Farben
  • uvm.

Klebstoffe:

  • Ablösbar
  • Permanent
  • Wasserfest
  • Wasserlöslich
  • Stark haftend
  • Lebensmittelecht
  • Textilgeeignet
  • Kälte-/ Hitzeunempfindlich
  • uvm.

Veredelung:

  • Kalt-/ Heißfolienprägung
  • Glanzlackierung
  • Schutzlackierung
  • Drucklackierung
  • Laminierung
  • Reliefprägung
  • uvm.

Sonderausstattungen:

  • Sicherheitsstanzungen
  • Ausstanzungen
  • Rückseitendruck
  • Schlitzungen
  • Lochstanzung
  • uvm.

Entsprechende Anforderungen der einzelnen Druckgeräte:

 

DOT-MATRIX-DRUCKTECHNIK:

Die Zeichen werden innerhalb eines definierten Rasterfeldes (Matrix) durch geziehlte Aneinanderreihung von einzelnen Punkten (DOTS) gebildet.
Elektromagnetisch oder piezoelektronisch angetriebende Nadeln schlagen aus dem Farbband auf das Etikett.

Anforderungen an das Obermaterial:
Oberfläche mit genügender Absorptionseigenschaft um das Schmieren des Schriftbildes zu verhindern und gleichzeitig die physikalische Beständigkeit des Ausdruckes mittels Farbverankerung zu garantieren.

 

INK-JET-TECHNIK

Hier gibt es verschiedene Verfahren. Einerseits wird ein Druck mittels piezokeramischen Wandlern erzeugt oder mit einem kleinen Heizelement ein Druck erzeugt. Gemeinsam ist allen Methoden, dass eine flüssige Tinte durch mehrere nebeneinander angeordnete Düsen auf das Druckmaterial gespritzt wird.

Anforderungen an das Obermaterial:
Die Absorbtions Eigenschaft des Papiers soll der Trocknungsgeschwindigkeit der Tinte und der Drucktechnik des Druckers entsprechen. Ausreichende Verankerung der Tinte auf Wasser- und Lösungsmitte Basis durch geeignete Oberfläche sowie Glätte, um eine gute Auflösung zu erreichen.

 

Thermo-Direkt-Druck

Der Thermo-Druckkopf besteht aus einer Linie oder Matrix von Heizelementen (dots) mit elektrischer Leitfähigkeit. Bei kleineren Druckern bewegt sich der Druckkopf in horizontaler Richtung über das in vertikaler Richtung transportierte Etikett. Bei den Industriegeräten ist der Schreibkopf fest montiert und bedeckt die gesamte Breite des zu bedruckenden Etikettes.

Der Thermodruckkopf ist in direktem Kontakt mit der chemisch beschichteten Oberfläche der Thermoetiketten. Diese Schicht besteht aus Substanzen (Lösungsvermittler, Entwickler, Farbstoffe, Pigmente, Binder und Zusätze), die bei einer Temperatur von +65 bis +85°C zusammen reagieren und ein einfarbiges Schriftbild ergeben. Schwarz ist die beständigste Farbe und ergibt den besten Kontrast.

Anforderungen an das Obermaterial:
Eine Glätte von 200-800 Bekk, um den Abrieb (Verschleiß des Druckkopfes) möglichst gering zu halten. Die Farbentwicklung der Thermoschicht soll der Leistung des Thermodruckkopfes entsprechen. Eine Umweltresistenz erfordert schutzgestrichenes Thermomaterial. Die Druckfarbe vorgedruckter Etiketten muß hitzebeständig sein, um Ausfälle der Thermoleiste vorzubeugen.

 

Thermo-Transfer TTR

Die Thermotransfer-Drucker sind den Thermo-Druckern ähnlich. Beide benötigen selektive Erwärmung der Dots, um das Schrifbild zu erzeugen. Für die TTR Technik wird ein Farbband benötigt. Ausgewählte Standard Obermaterialien, üblicherweise beschichtet, ergeben die für diesen Druckprozess notwendigen Eigenschaften. Thermo-Farbschichte bestehen aus einer oder mehreren schmelzbaren Substanzen, vorzugsweise Wachsen oder deren Gemischen, aber auch aus schmelzbaren Kunststoffen, einer färbenden Substanz, Farbpigmenten sowie Additiven.

Die Verwendung von speziellem TTR Etikettenmaterial ergibt ein Schriftbild mit hoher physikalischer Resistenz, die durch die Verbindung der geschmolzenen Farbe mit der Oberfläche erreicht wird.

 

Laser-Drucker

Von der Vielzahl der matrixförmig angeordneten Leuchtdioden (LED) kann jede einzelne separat angesteuert werden. Die aktivierten Leuchtdioden strahlen Licht ab. Das so erzeugte Hell-/Dunkelmuster wird über eine Optik auf die Fotoleitertrommel übertragen. Während die Trommel rotiert, werden Stellen dadurch Stellen neutralisiert, die nicht mit einer Bildinformation versehen werden sollen. An den bleibenden positiven Stellen der Trommel, wird in der Entwicklerstation der flüssig Toner elektrisch angezogen. In der nächsten Phase berührt die Trommel das Etikettenmaterial. Beim Passieren sorgt eine stärkere elektrische Ladung dafür, dass der Toner vollflächig übertragen wird. Das gebildete Schriftbild wird mittel Heißlufttrockung fixiert.

Anforderungen an das Obermaterial:
Eine Rauhigkeit von 70-170 Bendtsen ml/min. Wichtig ist vor allem eine gute Dimensionsstabiliät, die Dicke des Druckträgers und ein Feuchtigkeitshaushalt, um unter verschiedensten Bedingungen zu funktionieren. Entscheidend ist auch die Oberflächenenergie und der Oberfächenwiederstand. Der Kleber des Laminates muß angepasst sein, da ein Auslaufen durch die starke Hitze, sofort die Entwicklereinheit verkleben würde.

 

Kopiergeräte

Verfahren wie beim Laserdrucker.

 

Synthetische Haftmaterialien:

 

Hier wird unterschieden zwischen:

PE

Polyethylen

HDPE

High Density Polyethylen

MDPE

Medium Density Polyethylen

LDPE

Low Density Polyethylen

LLPE

Linear Low Density Polyethylen

PP

Polypropylen

OPP

Orientiertes Polypropylen

BOPP

Biaxial orientiertes Polypropylen

PS l

Polystyro

PET

Polyethylenterephtalat (Polyester)

PVC

Polyvinylchlorid (Vinyl)

Polyolefin

Eine Gruppe von Olymeren einsch. PE und PP

Die Haftlaminate werden ein natürlicher Teil des Endproduktes. Sie können sich bis zur Unauffälligkeit anpassen, wenn dies gewünscht wird. Die synthetischen Haftmaterialien zeigen ihre Vorzüge schon vor der eigentlichen Verarbeitung durch eine ausgezeichnete Bedruckbarkeit und gute Verarbeitungs- und Laufeigenschaften.

Ein syntetisches Etikett ist meist auch recyclingsfähig. Wenn das Etikett so gewählt wurde, dass es mit dem Verpackungsmaterial kompatibel ist, steht der Wiederaufbereitung der Verpackung als Rohstoff im allgemeinen nichts im Wege.

Ohne eine Vorbehandlung der Folien ist eine vollkommene Bedruckbarkeit der Folien nicht möglich. Deshalb werden die von uns gelieferten Materialien vorher behandelt. Beschichtete (TC, lackierte) PE- und PP-Folien sind mehrere Jahre lagerfähig und bedruckbar.

Obschon die Kunststoffolien ziemlich gleich aussehen, weisen sie in ihren physikalischen Eigenschaften große Unterschiede auf. Deshalb soll sich die Wahl des Etikettenmaterials nach den Umweltbedingungen richten, unter denen das jeweilige Produkt gelagert und verwendet wird.

Für die synthetischen Etiketten sind verschiedene Kleber lieferbar. Auch hier kann über ein sehr weites Spectrum ausgewählt werden. Möglich sind Temperaturen von -40° C bis zu +100° C. Die zu etikettierenden Flächen können verschiedene Beschaffenheiten haben (gerundet, rauh, angefroren usw.) Dank der ausgezeichneten Qualität ist es möglich, mit sehr dünnen Kleberschichten zu arbeiten. Aus diesem Grund sind diese Etiketten leicht zu entsorgen und wiederzuverwerten. Das richtige Trägermaterial sorgt für gute Laufeigenschaften in Druck- und Etikettiermaschinen.

 

Recycling:

Das Recycling der synthetischen Etiketten werden hauptsächlich als Teil der Verpackung wie z.B. einer Flasche oder eines Behälters als Rohstoff wiederverwertet. Darum ist darauf zu achten, dass Etiketten und Verpackung aus kompatiblen Materialien zu fertigen sind.

PE-Etikett auf PE-Verpackung
PP-Etikett auf PP-Verpackung
PS-Etikett auf PS-Verpackung
PET-Etikett auf PET-Verpackung

Wegen der engen chemischen Verwandschaft zwischen PE und PP können bis zu 5-6 Prozent miteinander gemischt werden. PE-, PP- und PS-Produkte mit  Papier-, PVC- oder PET-Etiketten lassen sich nicht wiederverwerten. Sonstige unreine Beimischungen, wie Kleber und Druckfarbe, sind problematischer, aber bis zu einem Maximum von 2-3 Prozent zulässig.

Sonderkonditonen für Verbrauchsmaterialien wie Karbonband und Etiketten gelten bei uns über die gesamte Zeit. Es lohnt sich, bei uns anzufragen.